Geschäftsordnung

Verband Saarländischer Amaturtheater

Geschäftsordnung

A         Allgemeines

Diese Geschäftsordnung gilt nur für die Verbandsleitung nach § 10 der Satzung und regelt die interne Arbeitsweise.

 

B         Verfahrensfragen

  • 1 Erlass, Änderung und Bekanntmachung dieser Geschäftsordnung
  1. Das Präsidium ist berechtigt, diese Geschäftsordnung jederzeit zu ändern oder aufzuheben.
  2. Für die Beschlussfassung ist die einfache Mehrheit aller satzungsgemäß berufenen Präsidiumsmitglieder gem. § 10 der Satzung erforderlich.

Stimmenthaltungen sind als „Neinstimmen“ zu bewerten

  1. Zu ihrer Wirksamkeit muss die Geschäftsordnung allen Präsidiumsmitgliedern schriftlich bekannt gegeben werden.

 

C         Interne Aufgaben und Zuständigkeitsverteilung

  • 1 Grundsatz

Es gilt der Grundsatz der Gesamt-Geschäftsführung, d.h., alle Präsidiumsmitglieder wirken gemeinsam an allen Geschäftsführungsmaßnahmen durch Beschlussfassung mit.

  • 2 Aufgaben und Zuständigkeitsverteilung

Unbeschadet des Grundsatzes in § 7 der Satzung beschließt das Präsidium intern folgende Aufgaben und Zuständigkeitsverteilungen:

 

  1. Präsident

Leitung und Vertretung des Verbandes nach Innen und Außen

Vorsitz aller Verbandsveranstaltungen, Koordination der beschlossenen Maßnahmen

Vorwiegende Erledigung der representativen Angelegenheiten des Verbandes

  1. Vizepräsidentin

Vertretung des Präsidenten bei dessen Verhinderung

Vorwiegende Erledigung der administrativen Angelegenheiten des Verbandes

 

 

  1. Leiterin der Geschäftsstelle

Führung der Geschäftsstelle, Abwicklung des laufenden Geschäftsbetriebes, mit Ausnahne der Kassengeschäfte

Fertigung der Verbandszeitschrift

 

  1. Stellvertretender Leiter der Geschäftsstelle

Fertigung der Sitzungs- und Versammlungsniederschriften

 

  1. Schatzmeister

Kassenführung des Verbandes,

Erstellung des Haushaltsplanes

Angelegenheiten Künstler-Sozialkasse

Steuerangelegenheiten, Beschaffungen, Ausstattung Geschäftsstelle

 

  1. Stellvertretende Schatzmeisterin

Unterstützung des Schatzmeisters bei seiner Arbeit

 

  1. Künstlerischer Leiter

Künstlerische Leitung des Verbandes für Schulungstätigkeiten

Beratung und Unterstützung der Spielgruppen

 

  1. Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Fertigung der Verbandszeitschrift

Veröffentlichungen des Verbandes

Kontakte zu Organen der Publizistik und Werbung

 

  1. Bezirksleiter

Erledigung der bezirksspezifischen Aufgaben des jeweiligen Bezirks

Mindestens 1x jährlich Einberufung einer Bezirkskonferenz

 

  • 3 Verbandszeitschrift (VZS)

Ziel der Leiterin der Geschäftsstelle und des Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist es, zweimal jährlich (Frühjahr und Herbst) eine Verbandszeitschrift (VZS) zu erstellen.

Diese beiden, als auch die Bezirksleiter besuchen pro Halbjahr mindestens zwei Veranstaltungen der Mitgliedsvereine, machen Fotos und erstellen einen Bericht.

Alle anderen Präsidiumsmitglieder sind berechtigt ebenso zu verfahren

Desweiteren werden sie über den Verlauf der Zusammenstellung der VZS informiert

Vor in Druck gehen, wird die VZS dem Präsidenten vorgelegt. Nach dessen Genehmigung geht sie in Druck und wird verteilt

Verantwortlich im Sinne des Presserechts (V.i.S.d.P.) ist der Präsident

 

  • 4 Zuschussanträge

Die Zuschussanträge werden vom Präsidenten und vom Schatzmeister sachlich und rechnerisch geprüft und vom Gesamt-Präsidium beschlossen

Jedes Präsidiumsmitglied hat zu jeder Zeit das Recht die Zuschussanträge einzusehen und den Stand der Vorsortierung zu erfragen

  • 5 Gesamtveranwortung

Unbeschadet der internen Aufgabenverteilung ist das Präsidium insgesamt für alle Entscheidungen verantwortlich

D         Vetretung der Präsidiumsmitglieder im Verhinderungsfall

  • 1 Vertretung nach § 26 BGB

Gemäß § 7 der Satzung vertritt der Präsident und im Falle seiner Verhinderung die Vizepräsidentin den Verband

Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt

 

  • 2 Weitere geschäftsplanmäßige Vertretungen         
  1. Der Schatzmeister wird vertreten durch die stellv. Schatzmeisterin
  2. Die Leiterin der Geschäftsstelle wird vertreten durch den Leiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  3. Der Leiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird vertreten durch die Leiterin der Geschäftsstelle
  4. Der Vertretungsfall ist dem Verbandsleiter und der Geschäftsstelle unter Angabe des Zeitraumes mitzuteilen

E         Präsidiumssitzungen

  • 1 Einberufungen
  1. Präsidiumssitzungen finden nach Bedarf und Anliegen statt
  2. Die Sitzungen werden vom Präsidenten, unter Angabe der Tagesordnung, schriftlich, oder in sonst geeigneter Form, einberufen
  3. Eine Präsidiumssitzung hat auch stattzufinden, wenn es für den Verband dringend erforderlich ist oder die Mehrheit der Verbandsleitung eine solche gegenüber dem Präsidenten verlangt

 

  • 2 Ladungsfrist
  1. a) Die Ladungsfrist soll mindestens eine Woche betragen
  2. b) In dringenden Fällen kann auf die Ladungsfrist verzichtet werden

 

  • 3 Tagesordnung
  1. Die Tagesordnung wird vom Präsidenten nach den Vorstellungen der anderen Präsidiumsmitglieder aufgestellt
  2. Die Tagesordnung muss unabhängig von Absatz a) alle Anträge enthalten, die dem Präsidium vorgelegt werden
  3. Die Tagesordnungspunkte sind Anhaltspunkte und können bei Bedarf geändert werden

 

  • 4 Ablauf der Sitzungen

Die Sitzungen werden vom Präsidenten geleitet

Im Übrigen gelten die genannten Vertretungsregelungen

 

  • 5 Öffentlichkeit
  1. Die Präsidiumssitzungen sind nicht öffentlich
  2. Bei Bedarf können zu einzelnen Tagesordnungspunkten weitere Personen geladen werden
  3. Die Sitzungen, deren Verlauf, die Diskussionen und die Ergebnisse sind vertraulich und dürfen von Präsidiumsmitgliedern ohne Abstimmung im Präsidium nicht gegenüber Dritten verwendet werden

 

  • 6 Befangenheit
  1. An Beratungen und Entscheidungen über Beschlussgegenstände, an denen ein Präsidiumsmitglied oder ein Angehöriger direkt oder indirekt betroffen ist, dürfen diese nicht teilnehmen.
  2. Die Betroffenen haben dies dem Präsidenten unaufgefordert vor Beginn mitzuteilen
  3. Im Zweifel entscheidet der Präsident
  • 7 Beschlussfassung
  1. Alle Präsidiumsmitglieder haben Sitz und Stimme
  2. Die Stimmabgabe erfolgt stets per Handzeichen
  3. Das Präsidium entscheidet stets mit einfacher Mehrheit der satzungsgemäß berufenen Präsidiumsmitglieder.

Stimmenthaltungen zählen als „Nein-Stimmen“

  1. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Votum des Präsidenten